Tschernobyl- Kinder
Cassandra durchblätterte gerade das „Abendblatt“, als ihr Blick auf einen interessanten Artikel fiel. Darin ging es um strahlengeschädigte Kinder aus Tschernobyl. Diese Dokumentation berührte sie so, dass sie sie am nächsten Tag mit in die Schule brachte. Ihre Deutschlehrerin war von der Idee einer Spendenaktion begeistert. Die 8. Und 10. Klassen spendeten eifrig, andere Fachlehrer ließen bereitwillig die eine oder andere Münze in die Sparbüchse fallen. Bald darauf unterstützte die ganze Schule diese Aktion. Es wurden Kuchenbasare organisiert, Flyer ausgeteilt und Freunde und Eltern nach Spenden gefragt. Am Ende wurden 300 € gesammelt, die einem strahlengeschädigten Kind eine dreiwöchige Kur versprechen.
Es ist schön, anderen Menschen zu helfen, jeder sollte es tun.

Anastasia ( Klasse 8E1)


Idee:
Nachdem wir uns im Deutschunterricht lange mit dem Thema radioaktive Strahlung und ihren Folgen befasst hatten, stellte Frau Kunze eines Tages eine Idee den Raum und fragte ganz geheimnisvoll, was wir denn davon hielten für verstrahlte Kinder in Tschernobyl Geld zu sammeln und es ihnen zu spenden. Als wir nachhakten, wie dieses Geld den Kindern helfen sollte, zeigte sie uns einen Ausschnitt aus dem „Berliner Abendblatt“, den Cassandra aus der anderen achten aufgestöbert hatte. Nach den anfänglichen Unsicherheiten waren nun alle von der Idee überzeugt und in den folgenden Wochen stand immer ein kleines Glas für Spenden auf dem Lehrertisch bereit. Dorthinein flossen Spenden von Schülern, Lehrern, Freunden und Bekannten, die wir darauf angesprochen hatten. Wir organisierten einen Kuchenbasar und schon nach kürzester Zeit wusste die ganze Schule von unserem Projekt und alle halfen eifrig mit, die 300 Euro zusammen zu sammeln. 
Letztendlich haben wir unser Ziel nicht ganz erreicht, aber dieses Projekt hat uns allen gezeigt, wie wichtig es ist, anderen zu helfen und dass es auch sehr viel Spaß macht.

Anne (8E1)


Ein Euro…
Ein Euro. Fünfzig Cent. Zwanzig Cent .Fünfzig Cent…
Schon wieder ist die kleine Sparbüchse randvoll gefüllt und wird von den Achtklässlern freudestrahlend in Empfang genommen.
Schon über Wochen hinweg sammelten sie und ihre Deutschlehrerin eifrig Geld, um einem durch den Tschernobyl- Gau verstrahlten Kind einen Kuraufenthalt zu finanzieren.
Egal, wo man sich in der Schule in den letzten Tagen aufhielt, überall sah man die Schüler eifrig Spenden sammeln, auch ihre Kuchenbasare waren stets gut besucht.
Es ist bewundernswert, dass diese jungen Menschen ihr Ziel so hartnäckig verfolgten, um letztendlich die erforderlichen 300 € zu erhalten. Es ist schön zu sehen, dass es Jugendliche gibt, die sich für die Probleme anderer stark machen und völlig uneigennützig handeln.

Stefanie (Klasse 10E1)

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